BEHANDLUNG

BEHANDLUNG

Steht die Diagnose, müssen als erstes die fehlenden Schilddrüsenhormone ersetzt werden.

Die meisten Ärzte verschreiben zuerst ein T4-Präparat, zum Beispiel L-Thyroxin. Man beginnt mit einer relativ geringen Dosis von circa 25 mcg und steigert diese langsam. Währenddessen sollte in regelmäßigen Abständen im Blutbild nachgeschaut werden, wie sich die TSH-, fT3- und fT4-Werte verändern. Zieht der fT3-Wert nicht nach – der Körper verwandelt eigentlich T4 ins stoffwechselaktive T3 – muss unbedingt auch dieses Schilddrüsenhormon ersetzt werden. Und da beginnt das Unheil meist: Viele Ärzte weigern sich, ihren Patienten T3 (zum Beispiel Thybon) zu verschreiben.

Und leider ist es mit ein paar Schilddrüsenhormon-Tabletten auch nicht getan!

Da die schmetterlingsförmige Drüse, die hinterm Kehlkopf ihren Platz hat, mit so gut wie allen Geweben, Organen und Systemen im Körper verbunden ist, leiden die meisten Hashimoto-Patienten noch unter vielen anderen Krankheiten und den daraus resultierenden Symptomen: Progesteronmangel, Östrogendominanz, Nebennierenschwäche, Nahrungsmittelallergien, Darmfehlbesiedlung, Diabetes, Vitamin- und Mineralien-Mangel und und und.

Das alles wird oft nicht behandelt und die Betroffenen nicht ernst genommen. Ganz schnell heißt es, der Patient habe psychische Probleme, die der Auslöser für all die Symptome wären.