DIAGNOSE

DIAGNOSE

Eigentlich ist es ganz einfach, die Diagnose Hashimoto zu stellen:
Man muss sich nur drei Blutwerte anschauen, den TSH-Wert und die Schilddrüsenhormone fT3 und fT4 (das f steht für „frei“, also nicht an ein Protein gebunden).

Da die Referenzwerte, die von deutschen Laboren vorgegeben werden, aber meist veraltet sind und nicht dem modernen Kenntnisstand der Wissenschaft entsprechen, leiden viele Patienten unnötiger- und tragischerweise jahrelang.

Ein TSH-Wert (TSH ist das Schilddrüsen stimulierende Hormon) von über 2 sollte für jeden Arzt ein Alarmsignal sein, dass mit seinem Patienten etwas nicht stimmt.

Ist das der Fall, sollte man noch die Antikörper MAK, TAK und TRAK im Blut bestimmen. Und: Der Arzt sollte eine Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse durchführen.
So sieht man, wie stark das Organ schon zerstört wurde.